• Max und Mina

Seychellen

Es ist, was es ist, sagte die Liebe.

Es ist unser Paradies sagen Mina und Max.


Eine wundervolle Zeit neigt sich dem Ende, in 2 Tagen werden wir im Flugzeug nach Südafrika sein.

Es heißt Abschied nehmen, ein Abschied, der nicht für immer sein wird.

Wir werden wieder kommen. Das steht definitiv fest, wann, das steht auf einem anderen Blatt. Wir haben die Zeit hier unglaublich genossen und neue Kraft tanken können.

Die Seychellen umfassen 115 Inseln. Jedoch leben 90% der Bevölkerung auf den drei Hauptinseln. Das sind Mahé, Praslin und La Digue. Und genau diese Inseln besuchten wir. Die anderen Inseln sind entweder zu weit entfernt und die Flüge dadurch zu teuer oder es sind private Inseln mit Luxusresorts und die Nächte wären für uns unbezahlbar.

Ja, die Seychellen sind kein billiges Reiseland, aber nicht unmöglich.

Wir übernachteten überwiegend in Guesthouses mit Selbstverpflegung und kochten die meiste Zeit entweder selbst oder holten uns Essen in den einheimischen Imbissrestaurants genannt „Takeaways“.

Ausflüge haben ebenfalls ihren Preis und wir überlegten gezielt was wir machen wollten.

Es muss ja nicht jede Tour sein.


Aber nun erstmal von Anfang an.

Am 5. Oktober machten wir uns auf den langen Weg von Marokko in unser noch unbekanntes Paradies. Als wir landeten und die erste Luft einatmeten, musste ich schlucken. Ich rang nach einer anstrengenden Anreise mit den Tränen und konnte es nicht glauben. WOW- wir sind wirklich auf den Seychellen. Welcome Paradies


Insel Mahé

Die ersten Tage verbrachten wir auf Mahé, sie ist die größte der Hauptinseln.

Die Tagen verliefen ruhig. Max war zu diesem Zeitpunkt noch sehr krank und musste sich auskurieren und zu Kräften kommen.

Für die ersten Tagen hatten wir am Beau Vallon Beach eine Unterkunft die einem jegliche Worte raubte. Klar war das kein Schnäppchen und auch nicht für Backpackers, aber ja, hier gönnten wir uns den Luxus mit Meeresrauschen einzuschlafen und mit Meeresrauschen im Ohr aufzuwachen.

Das Clef de Iles war ein Appartement für Selbstversorger und hatte an Ausstattung alles was das Herz begehrte.



Danach machten wir uns in den Süden von Mahé auf, weil dieser noch sehr ursprünglich und naturbelassen ist.

Die Vegetation ist hier traumhaft schön. 2 Tage mieteten wir uns dafür ein Auto, was wir dringend empfehlen.

Unsere Unterkunft StephNa Residence war sauber und hatte alles was man braucht.

Das Appartement hat nur wenige Zimmer und liegt an einem Hang. Wir buchten an einem Abend ein leckeres BBQ für nicht viel Geld dazu und wurden nicht enttäuscht. Der Fisch war super schmackhaft grillt. Den aßen wir mit zwei weiteren Gästen und lieben Personen.

Am Anse Takamaka, der durch seine vielen Palmen und Büsche umrahmt ist, aßen wir in einen Strandrestaurant ein empfehlenswertes Curry mit Aussicht auf das Meer.

Am Petit Anse bestaunten wir den weißen Strand des Four Season Hotel (jeder Strand auf den Seychellen muss für die Öffentlichkeit zugänglich sein und nach einem kurzen Besuchereintrag am Office konnten wir ohne Probleme durchlaufen).

Es ist ein Strand wie aus dem Bilderbuch!


Petit Anse

Petit Anse


La Digue - unsere Lieblingsinsel

Nach fünf Tagen auf Mahé ging es für uns nach La Digue.

La Digue war für uns beide Liebe auf den ersten Blick.

Sie ist die kleinste der Inseln und hat eine Länge von 5km, eine Breite von 3km und eine Fläche von 9,81km². Es gibt dort sehr wenige Autos und alles kann mit dem Fahrrad abgefahren werden. Es ist zwar schon etwas hügelig, aber vom vielen Autofahren, in den anderen Ländern, eine nette Abwechslung.

Die Insel wurde in kürzester Zeit für uns eine kleine Homebase.

7 Tage waren wir endlich mal wieder am selben Ort, konnten Wäsche waschen und unsere Sachen verteilen :). Wir haben uns für das hochwertige Selbstversorger Appartement von Costa im Domaine Les Rochers entschieden.

Es war außerordentlich sauber, top ausgestattet und die Anlage war sehr gepflegt und idyllisch. Costa und seine Frau sind auch zwei herzensgute Menschen und geben einem Tipps für die Insel. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt, überhaupt auf LaDigue haben wir uns pudelwohl und glücklich gefühlt.


Wir ließen es langsam angehen, hetzten nicht von einem Punkt zum anderen.

Wir besuchten einige schöne Strände wie den Grande Marron, Anse Severe, Anse Source

D’Argent und den Grande Anse.

Anse Severe

Anse La Source D`Argent

Anse La Source D`Argent

Anse La Source D`Argent

Grand Anse


2 Mal genossen wir am Strandrestaurant Chez Jules das berühmte Octopus- Coconut Curry mit Reis und Salat. Es war himmlisch.

Anse Banane


Ein weiterer Gaumensschmaus war zum einen Bananenbrot und zum anderen "Moukat"(oder so ähnlich). Ich liebte es überalles. Es ist ein Mix aus Bananen, Mango und verschiedenen Früchten, eingewickelt in Bananenblättern und wurde gedämpft.


In La Digue nahmen wir auch an zwei Ausflügen teil.

Die erste Tour ging zu einem abgelegenen Strand namens Grande Marron mit Sunnytrailguide. Diese kostete 40 Euro pro Person und ist absolut zu empfehlen. Alleine der Weg über über Felsen und den Dschungel mit seinem dichten Gestrüpp hätten wir nicht gefunden und es ebenso nicht geschafft. Den Strand fanden wir paradiesisch und würden die Tour jederzeit wieder buchen.

Anse Marron



Auch entschieden wir uns für einen Halbtagsausflug zum Schnorcheln.

Achtung: Es sollte hier genau recherchiert werden, welchen Anbieter man auswählt.

Wir wurden leider etwas über den Tisch gezogen für das was geleistet wurde.

Es gibt definitiv kompetentere und motiviertere Guides.

Das ganze lief über ein Guesthouse in dem zwei liebe Personen, die wir auf der Tour zum Grand Marron kennen lernten, wohnten. Deshalb kannten wir alle den Anbieter nicht.

Coco Island


Auf LaDigue fand ich meine neue Freundin:) hier leben noch einige freie Schildkröten und am Anse Severe im Westen traf ich sie an. Fast jeden Tag brachte ich ihr, das versprochene Banänchen vorbei und kraulte sie am Hals.


Was wir leider nicht mehr schafften, aber unbedingt machen wollten, aufgrund der guten Bewertungen, wäre ein creolisches Dinner im Snack Bellevue auf dem Berg mit Blick über

La Digue gewesen.

Das Restaurant war für unseren letzten Abend ausgebucht und somit ein Grund mehr nochmal zurück zu kommen:)


Praslin

Nächster und letzter Stopp war in Praslin.

2 Tage hatten wir ein kleines feines Hotel mit schickem Pool mit Aussicht auf das Meer (Chalets Cote Mer), dass direkt am Fährhafen liegt und 3 Tage eine gemütliches modernes sehr sauberes Appartement am Hang (Exotic Guest House).


Auf Praslin verbrachten wir mit Mario von Edelweiss Tours, einem Schweizer Auswanderer, einen ereignisreichen, interessanten und abwechslungsreichen Tag. Wir machten eine atemberaubende Wanderung durch das Dickicht des Anse Georgette und konnten die Aussichten genießen, die man sonst nur von Postkarten kennt.

Im Naturpark Fond Ferdinand lernten wir Mango-, Sternfrucht- und Avokadobäume, Vanille, Madagaskar Thymian, Papaya, Brotfrucht, Coco de Mêr - die berühmteste Palmenart der Seychellen kennen. Sie sticht durch ihre ungewöhnliche Doppelnussform hervor.

4 weitere erstaunliche Palmenarten haben wir im Laufe des Tages gesehen und aßen am Strand ein leckeres Takeawayessen. Die Zeit mit unserem Guide Mario war sehr kurzweilig und es war eine Freude ihm bei seinen Ausführungen zuzuhören.






Anse Georgette


Fond Ferdinand


Die anderen Tage verbrachten wir an den Stränden Lazio und am Anse Georgette.

Um zum Anse Georgette zu gelangen solltet ihr 3-4 Tage vorher am Hotel Constance Lemuria anrufen und euch anmelden, denn der Weg zum Strand führt über das Golfresort und sie lassen nur eine bestimmte Anzahl an registrierten Personen durch, oder mit dem Boot, oder einen 2 stündigen Wanderung.


Lazio


Abends beobachtete ich sehr gerne die Flughunde, die zu ihren Bäumen flogen.


Ebenfalls können wir zu 100% das typische creolische Barbecue Buffet im Restaurant Les Lauriers weiterempfehlen, dass ausgezeichneten Fisch und südafrikanisches Rinderfilet grillte.


Ich hoffe wir konnten einen kleinen Eindrück über die bezaubernden Inseln vermitteln und euch den ein oder anderen Tipp geben.

Klar auf den Inseln kann man viel viel mehr erleben aber wir wollten einfach zwei Gänge runter schalten und Energie für die Rundreise durch Südafrika tanken.


Eure Mina & Max


0 Ansichten
SFM_Logo_jpg.jpg
  • Weiß Instagram Icon
  • YouTube Social Icon
  • Facebook Social Icon