• Max und Mina

Enjoying Iceland in a Campervan

Aktualisiert: 9. Sept 2018



Are you Happy? Das ist die erste Frage, wenn wir andere Leute in Happy Campern getroffen haben. Sofort hatte man ein Grinsen im Gesicht. Aber warum ist man happy? Es ist das Gesamtpaket das stimmt. Der Komfort und die Sicherheit im Van, die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft eines jeden einzelnen Isländers und die Zeit, die wir im Wagen verbracht haben, um die atemberaubende Szenerie „Island“ zu erkunden. Wir waren 12 Tage im Happy Camper 1 unterwegs. Den Platz, den wir im Wagen hatten, mussten wir uns gut einteilen. Aber die Campervans sind genau dafür gemacht.

Wir haben schon Erfahrung mit ausgebauten Campervans gesammelt. Wir waren mit einem vergleichbaren Wagen 2 Wochen ins Australien unterwegs und hatten dort eine tolle Zeit und viel über das campen im Van gelernt.

Wir lieben es so zu reisen, dass wir frei entscheiden können, wie lange wir an einem Ort bleiben wollen. So haben wir es in Island auch oft gemacht. Zum Beispiel am Skogafoss - Wasserfall zu übernachten und mit dem Plätschern des Wassers einzuschlafen. Am nächsten Morgen diese grandiose Kulisse zum Kaffee zu haben, ist die Art von Urlaub, wie wir sie uns vorstellen. Es ist die Unabhängigkeit, die Freiheit, zu sagen: „Ich bleibe hier an diesem Ort, weil ich es kann. Ich kann hier bleiben, weil mich keine andere Hotelreservierung erwartet. Ich habe die Freiheit selbst zu entscheiden, wie spontan ich sein will.“ Da wir Langzeitreisende sind, mussten wir uns bei der Auswahl des Campers an unser Budget halten. Mit Happy Camper war das noch für uns im preislichen Rahmen. Wir entschieden und für das neuere kleinste Modell, den Happy Camper 1. Wir haben einige Anbieter verglichen und uns am Ende aus guten Gründen für Happy Camper entschieden. Also erstmal das Wesentliche.



Model und AusstattungBei unserem Modell dem Happy Camper 1 waren ein Kühlschrank, eine Standheizung für kalte Nächte, eine Leselampe, Geschirr für 2 Personen, Geschirrreinigungsmittel, welches biologisch abbaubar ist, eine Klappcouch/Bett, Stauraum in allen Nieschen, sowie unterm Bett, nachts auch auf Fahrer- und Beifahrersitz und falls das nicht reicht, kannst du, so wie wir, im Happy Camper Büro eine Tasche mit nicht benötigtem Zeug deponieren. Wenn du noch mehr Stauraum, Komfort und Beweglichkeit benötigst, dann sind noch größere Modelle vorhanden. Siehe hier

Der Happy Camper ist sehr flexibel und einfach umzubauen. Mit wenigen, einfachen Handgriffen lässt sich das Wohn- und Esszimmer zum Bett umbauen. Wir aßen aber lieber Außen, da die Landschaft wirklich dazu einlädt. Ganz gleich, ob du am Straßenrand etwas Nudelsuppe isst oder dir Sandwiches mit auf eine Wanderung nimmst, bietet hierfür der Camper die passende Voraussetzung. Zu den Zusatzoptionen die buchbar sind. Es gibt wie hier im Link diverse Dinge. Stühle und Tische sind ein Muss. Fakt.

Wir hatten, da wir wenig Fleisch kauften, den Grill nur selten benutzt. In den zwei Wochen, haben uns, die 4 für den Gaskocher, beiliegenden Gasflaschen gereicht. Wir kochten meist Nudeln mit Gemüsesoße, hatten also Pfanne und Topf abwechselnd auf dem Herd. Hat super geklappt. Es gibt aber in Geschäften einzelne Gasflaschen zum nachkaufen. Auch eine Sache die du gerne selber entscheiden darfst. Der Inverter ist unser Herzstück gewesen. Wir hatten so viel Elektronik zu laden, dass er im Dauereinsatz war. Hast du nur einen Fotoapparat zum laden, reicht der Zigarettenanstecker. Wenn du von Zuhause mit dem passenden Adaptern für die Kamera kommst, ist das kein Problem. Handy lädt sich über USB am Armaturenbrett. Es gibt KEINE Steckdose im Camper. Das ist der Job des Inverters. So sparst du die auch die Kosten für die Nutzung von Elektrizität am Campingplatz. Wir waren also bestens versorgt.

Die Straßen, die mit „F“ gekennzeichnet sind, darfst du in Island nur befahren wenn das Fahrzeug 4x4 hat. Das fehlte dem Camper zwar, stellte sich im Nachhinein aber nicht als all zu großen Problem dar. Diese Strecken fährt man ohnehin lieber mit einer geführten Tour. Um zu vielen anderen wundervollen Spots, wie Wasserfällen, Hot Pots, Schluchten oder gar Erdrissen zwischen den Tektonischen Platten zu kommen, musst du das ein oder andere Mal auf einer happy Schotterpiste fahren.

Das war für den Camper aber kein Problem. Etwas vorsichtig, 2. Gang und man kommt ganz Happy an. Uns ist nur einmal ein spitzer Stein im Reifen gesteckt. Wir informierten das Happy Camper Team, aber ein sehr hilfsbereiter Einheimischer war schon zur Stelle und stopfte das Loch im Reifen. So konnten wir zur nächsten Werkstatt fahren. Das Happy Camper Team hätte uns aber genau so gut geholfen. In unserer Versicherung waren Reifen nicht abgedeckt, da wir die günstige Variante nahmen. Das „sorgenfrei Paket“ kostet etwas Aufschlag und du solltest selbst entscheiden, ob du das willst. Die Reparatur des Reifen kostete uns circa 35€.


Island selbst ist nicht das günstigste Land. Ist man Schweizer, haben wir uns sagen lassen, schocken einen die Preise nicht so sehr wie andere Europäer. Ins besondere für ausgefallenes Essen, wie Fleisch und Bier muss man doch deutlich mehr bezahlen, als in vielen anderen Ländern. Stell dich lieber etwas mehr auf vegetarische Gerichte ein. Aber was man den Isländern lassen muss, ist Folgendes. Wenn Sie etwas auf ihre Insel holen, sei es Gemüse, Obst, Fleisch, Getränke, Kleidung oder andere Konsumgüter- hat es immer super Qualität. Und wenn du dir im Supermarkt (Bonus, netto, Cronan) etwas Zeit nimmst, findest du mit Skyr und Müsli und etwas Obst , eine recht solide und günstige Grundlage für den Tag. Ab und zu mal Lammsuppe, oder Fisch essen zu gehen ist dann locker drin. Kostenloser und guter Kaffee gibt es an Tankstellen, wenn du den am Schlüsselbund hängenden Chip vorzeigst. Die Sehenswürdigkeiten sind, solange keine geführte Tour gebucht werden muss, kostenlos. Parkplätze kosten gelegentlich etwas. Bei der Entgegennahme des Fahrzeugs werden dir aber alle wichtigen Sachen in Ruhe, persönlich und im hervorragenden Englisch erklärt. Mir ist sehr oft aufgefallen, dass man, falls man mit Englisch nicht weiter kommt, man einfach mal Deutsch probieren sollte. In Island gibt es viele Menschen, die aus deutschsprachigen Ländern kommen. Abschließend kann ich guten Gewissens jedem Island ans Herz legen, der keinen Pauschaltourismus möchte.

Ein Roadtrip in Island ist ein Abenteuer. Jeder gefahrene Meter im Auto, jeder Schritt bei einer Wanderung offenbart immer wieder aufs Neue eine faszinierende, umwerfende und bildgewaltige Landschaft. Im Urlaubsfotoalbum gibt es nicht DAS beste Bild, und in den Erinnerungen gibt es nicht den schönsten Moment. So plump es auch klingt. Aber der Weg ist das Ziel. Fahrt selbst nach Island, überzeugt euch selbst davon. Egal an was ihr zurückdenkt, ihr wart Happy.


Liebe Grüße Max und Mina






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