• Max und Mina

Bilderbuchkulisse der bezaubernden Algarve & die unberührte Schönheit der wilden Westküste Portugals


Ich nehme euch heute mit auf eine wundervolle Reise von schönen Buchten und schroffen Küstenabschnitten, einem Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit mit.

Ich wünsche euch viel Freude und Inspiration beim Lesen.

Über Suncamper buchten wir unseren VW LT „Bob“. Gemeinsam mit Bob fuhren wir einen Teil der Algarve entlang von Alvor bis Cabo de São Vicente zum südwestlichsten Punkt Europas. Danach machten wir uns auf den Weg zur schroffen und beeindruckenden wilden Westküste wo uns u.a. ein Surfkurs in Ariffiana erwartetete. Wir hatten keine großen Pläne für unseren Roadtrip. Wir freuten uns Sonne zu tanken, das Meer zu riechen und Strandspaziergänge zu unternehmen.

Unser Alltag pendelte sich schnell ein: aufwachen, Kaffee trinken, entscheiden welchen schönen Spot man heute genießt, was wir zu Abend essen und wo wir wild campen werden. Durch die hilfreiche App "park4night" war dies oft schnell herausgesucht.

Hin und wieder musste getankt und Wasser aufgefüllt werden, für den täglichen Abwasch und unsere Outdoor Dusche. Es war eine schöne Zeit, die wir 12 Tage lang genießen durften.


Praia dos Caneiros

Zuerst besuchten wir das köstliche Strandrestaurant Rei das Praias in dem Tim Mälzer sich in Kitschen Impossible anstrengen musste. Er musste in der beliebten TV Serie das Gericht Arroz di Marisco nachkochen und sich der Herausforderung stellen, das so gut wie die Oma in der Küche machen. Da wir diese Sendung sehr gerne schauen, wollten wir das beliebte Gericht von der Oma und Küchenchefin selbst probieren, auch wenn es unserem Budget ein größeres Loch in die Kasse riss. Fazit: es war jeden Cent wert und ein Traum der Geschmacksknospen. Umami pur!



Alvor – Prainha (Beach)

Dort präsentierte sich die Algarve wie aus einem Reisezeitschriftmagazin und glänzte mit ihrer absoluten Schönheit. Felsen ragten aus dem Wasser hervor und unterschiedlichste Felsformationen zogen sich entlang des Küstenabschnittes.

Einziger Nachteil: im Sommer steppt hier der Bär und viele Besucher suchen diesen wundervollen Ort auf.



Praia da Zival

Hier haben wir uns im wahrsten Sinne „Sau wohl“ gefühlt. Diese hervorragende Bucht ist ein schönes Plätzchen zum Faulenzen und um sich es verdammt gut gehen zu lassen. Der weiche, feine Strand glänzt v.a bei Ebbe mit seinen dekorativen Steinfelsen im Sand, mit klarem blauen Wasser. Das nette Strandcafé lädt auf das ein oder andere Getränk ein.

Auch Surfanfänger kommen hier auf ihre Kosten da die Wellen noch nicht all zu hoch werden.



Cabo de São Viecente

ist eine Landspitze die weit ins Meer hineinragt. Es ist das letzte Stückchen Küste, dass die portugiesischen Seemänner sahen, bevor ihre Reise ins Unbekannte begann.

Europa endet dort. Hier kann man die „letzte Bratwurst vor Amerika“ verdrücken oder einen wunderschönen Sonnenuntergang mit Rotwein genießen.

Da wir noch etwas mit unserem Bob fahren mussten, gab es für uns dort leider keinen Sonnenuntergang.



Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina so heißt das Schutzgebiet, das eingebettet in einer hügeligen Landschaft liegt und sich von Burgau über 120km erstreckt. Der weniger besuchte, wilde Westen der Algarve und dem Alentejo sind mit der südlichen Region der Algarve nicht zu vergleichen. Die Touristen und Menschenmassen nehmen ab, die Brandungen sind schroffer, die Strände breiter, die Wellen größer.

Die westliche Küste hat sich schon lange zu einer der populärsten Surfregionen Europas entwickelt. Zahlreiche Surfschulen bieten Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene an.

Und so haben auch wir uns in die Wellen gestürzt.


Praia de Cordoama und Goodbye Sonnenbrille

Max´ Gedanken: Die ersten großen Wellen des Atlantiks waren so umwerfend, dass ich ohne groß nachzudenken hineinspringen wollte. Was sollte schon groß passieren, wenn ich umfalle, stehe ich eben wieder auf. Die Wellen sprangen mir ins Gesicht, ein tolles Gefühl. Wellen so groß, dass sie einen überragen können. Ich ging noch tiefer hinein und drehte mich um. Die Wellen sollten mir auf den Hinterkopf schlagen. Eine riesige Welle begrub mich unter ihr und spülte meine Sonnenbrille weg. Mina rief:"etz is se weg". Und weg war sie. Den ganzen Tag am Strand konnte ich an nichts anderes denken. Vielleicht wird sie wieder angespült. Wenn Sie nicht hier liegt, könnte sie ja weiter rechts liegen. Aber wenn sie nicht weiter rechts liegt, dann bestimmt auf der linken Seite vom Strand. Vielleicht bin ich auch nicht weit genug gelaufen. - Hoffnung ist ein Biest. Die ist weg, basta. Ich habe ordentlich Lehrgeld bezahlt.- Hätte der Atlantik sich nicht die Brille an sich gerissen, wäre uns dieses hervorragendes Örtchen mit herrlichem Sonnenuntergang anders in Erinnerung geblieben.



Praia da Bordeira und seine Sanddünnen

Die Bordeira hebt sich von allen anderen Sandstränden ab. Sie ist einzigartig und von oben hat man einen wunderschönen Ausblick auf die gesamte Bordeira. Es ist ein hübscher Sandstrand mit dahinter liegenden Sanddünen. Man kann hier auch wieder wunderbar die Surfer beim Wellenreiten bewundern. Hier wachten mir mit einen herrlichen Blick auf die Bucht auf.




Wo Surferherzen höher schlagen - die Praia de Valen Figueira

Freiheit und Abgeschiedenheit inmitten einer unberührten Natur. Das ist einer der abgelegenen Strände der Westküste. Der breite und großartige Sandstreifen liegt im Schutz von schönen Klippen. Man erreicht den Strand über eine holprige teilweise befestigte lange Straße. Es gibt weder Toiletten noch ein Strandrestaurant. Dafür bekommt man Abgeschiedenheit und hübsche Surfer die sich in die Wellen stürzen.





Surf Lesson in Ariffiana

Surfen macht Spaß und jeder fängt einmal klein ein. Wenn es euch genauso reizt wie uns, dann könnt ihr euch in ein schönen Surfcamp ( z.B Ariffiana View Point oder Mission Surf School and Camp) einquartieren oder nur einen Kurs buchen, was wir machten, da wir mit dem Campervan Bob unterwegs waren. Die Kurse reichen von 1 Tag bis zu Pauschalwochentarife.


Monte Clerigo

Das kleine Örtchen Monte Celrigo liegt an einem schönen Hang und lädt zum träumen und entspannen ein. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt. Es gibt kleine Cafes und Restaurants, aber leider keinen ATM. Wer möchte kann sich dort auch Apartments mieten. Im Sommer sind einige Touristen am Strand. Auch die Einheimischen schätzen den makellosen Strand. Auch in dieser Bucht durften wir mit Meeresrauschen den Tag mit einen schönen Sonnenuntergang beenden.




Praia do Malhao

Das Beste kommt zum Schluss. Aufwachen an einem herrlichen Strand umgeben von Natur und Meeresrauschen. Da man ein Auto braucht, um ihn zu erreichen, ist er ein noch recht unberührter Strand. Hier findet man fast nur Einheimische . Eine Perle der Natur. Der lange feine Sandstrand lädt zu lagen Spaziergängen ein. Wer will, kann sich auch ein Board ausleihen und König der Wellen werden und sich so richtig austoben. Fotografen erwarten hier Postkartenmotive.



Ich reflektiere und überlegte viel und schaute dabei oft weit auf den Atlantik.

Die Erkenntnis was ich aus meinem inneren Gefühl zog ergab sich nicht aus den Ratschlägen vieler anderer. Ich musste es selber spüren, wahrnehmen und lernen umzusetzen.

Oft liegen die schönen Dinge in Kleinigkeiten und weniger ist oftmals mehr.

Ich muss lernen aufzuhören von einem Ort zum anderen zu hetzen.

So müssen oder wollen wir nicht eine Sehenswürdigkeit nach der anderen besichtigen.

Klar gehört es auch dazu viel zu sehen, aber das gesunde Gleichgewicht zu finden ist wichtig und die Kunst es zu lernen wird meine/unsere Aufgabe.

Ich will die Zeit genießen können, ich möchte in mir selbst zu Ruhe kommen das Gefühl von Freiheit und Glückseligkeit wirklich empfinden.

Ich bin gespannt wie weit ich es schaffe es umzusetzen und die Welt nach unserem

„Go with the Flow“ fließen zu lassen.


Ola Lisboa - wir sind gespannt was du uns zeigen wirst.


Alles Liebe Eure Mina ​



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