Der Abschied...

Das Abenteuer hat begonnen und wir sind seit über einer Woche auf isländischem Boden. Meine gute Freundin schrieb nach der Ankunft: “Kann mir gar nicht vorstellen, dich die nächsten Monate nicht zu sehen“ und im Laufe der Tage: „wie ist so dein Feeling, jetzt geht der Spaß los….“ Ich fühlte mich v.a. in den ersten beiden Tagen wie im Stand-by-Modus und verarbeitete in meinem Kopf die Zeit.

Die vergangenen Wochen waren sehr schön und gleichzeitig sehr turbulent. Ich fühlte mich wie ein kleiner Ping Pong Ball- nach der Arbeit von einem Freund, zum Nächsten und wieder wo anders hin. Immer darauf fokussiert alles unter einen Hut zu bekommen.

Oft sagte ich zu meiner Familie und zu Freunden: „Ach, was sind schon acht Monate, die gehen in Windeseile vorbei“, so wird es auch sein. Ich wollte mich trotzdem von jedem verabschieden, mir Zeit nehmen für die Familie & Freunde, für persönliche Gespräche und Unternehmungen.

Denn Zeit ist kostbar. Diese wollte ich mit all den Lieben nutzen und das genoss ich in vollen Zügen, aber es machte mich auch müde und ich fühle mich immer noch mehr erschöpft.

Ich nehme es wahr, dass unser großes Abenteuer, dem wir v.a. die letzten Wochen so intensiv entgegen fieberten, endlich da ist.

Nach einer sehr amüsanten, grandiosen und tollen Feier im Kreise der Familie und Freunde, die unseren Weg die letzten Monate miterlebten und die sich für uns freuen und gespannt auf unser Abenteuer sind, hieß es Abschied nehmen.

Die letzte Woche war sehr anstrengend und die Zeit zog sich wie ein laaanggger Kaugummi. Nach all dem packen, die Wohnung leerer räumen, Wohnungsschlüsselübergabe und alles gründlich zu putzen (ein DANK auf meine Freundin Gülay, die mich tatkräftig dabei unterstützte) und bloß nichts Wichtiges vergessen, wurden wir von meiner wundervollen Familie und Freundin Jasmin zum Flughafen gebracht.

Vorher gab es natürlich noch mein absolutes Lieblingsessen von Omi und Mama:

Rouladen mit Klößen…. NAMMINAMM.

Das ein oder andere Tränchen konnte ich nicht dann nicht zurückhalten. Denn der Abschied mit den Eltern, die einen oftmals besser kennen, als man sich selbst, ist natürlich am schwierigsten.

8 Monate Weltreise könne jetzt beginnen.

Liebe Grüße Mina

 

 

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